Normal denkt man ja, dass die Zeichen der Apokalypse so stark sind, dass jeder sie erkennt. Aber wer kümmert sich schon im Zeitalter verseuchter Meere darum, wenn tote Fische an den Strand gespült werden, oder wenn Meteorologen nicht erklären können, warum ein kleines Dorf in der Wüste plötzlich vereist und die Bewohner erfrieren? Während der "Countdown" unbemerkt läuft, muss die schwangere Abby aber feststellen, dass sie mit diesen Geschehnissen in Verbindung steht. Was hat der geheimnisvolle Fremde, der sich bei ihr ein-gemietet hat damit zu tun? Und warum interessiert er sich für ihr ungeborenes Baby? Die Schauspieler sind sehr gut. Jürgen Prochnov ist die perfekte Besetzung für den geheimnisvollen Fremden und Demi Moore bringt die leicht zu Hysterie neigende Abby sehr gut rüber. Die Zeichen der Apokalypse sind ziemlich schlicht geraten. Der Film stammt noch aus einer Zeit, als Special-Effects aufwendig und teuer waren. Trotzdem wirken sie glaubhaft und treten gerade wegen ihrer Schlichtheit nicht in den Vordergrund. Was den Film dann endgültig zum Kauftip macht, ist die phantastische Stimmung, die einen schnell in den Bann zieht.